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Öffnungszeiten
Heimatmuseum:

Di-Fr : 10-12 Uhr
Di-Do: 14-17 Uhr
Sonntags und Feiertage:
15-18 Uhr

 

 
   
 Das Heimatmuseum

Das niedersächsische 2-Ständer-Hallenhaus wurde 1779 in Bellen erbaut. Nachdem das erste Heimatmuseum 1974 auf dem Gelände der alten Roten Burg durch Brandstiftung vernichtet wurde, konnte der Verein dieses Haus in Bellen erwerben und im Originalzustand auf das Gelände des Heimatbundes versetzen lassen.
 Eine weitere Brandstiftung 1976 zerstörte das Obergeschoss des neuen alten Hauses schon kurze Zeit nach der Errichtung, es konnte aber wieder aufgebaut werden. In den folgenden Jahren wurde die Anlage durch mehrere Nebengebäude erweitert und war der kulturelle Mittelpunkt der Stadt. Bis zum Sommer 2000. Dann wurde das Haus mit einem Nebengebäude erneut ein Raub der Flammen, wieder verursacht durch Brandstiftung. Die Grundmauern und das Balkenständerwerk des Hauses blieben jedoch weitgehend unversehrt, und so konnte das Heimatmuseum nach umfangreichen Wiederaufbauarbeiten im Sommer 2001 der Öffentlichkeit wieder zugänglich gemacht werden.
Nicht einmal 11 Monate später, in der Nacht des
29. Juli 2002 schlugen erneut Brandteufel zu. Wieder brannte das Museum völlig aus. Nur die Außenmauern und das Hauptständerwerk konnten dem 12 Stunden andauernden Brand trotzen. Nahezu alle Ausstellungs- und Einrichtungsgegenstände wurden durch das Feuer vernichtet. Und wieder machte sich der Verein an die schwierige Aufgabe des Wiederaufbaus. Allerdings wurde nun die Reeteindeckung des Daches durch eine Dachziegeleindeckung ersetzt. Nach einer langen Bauzeit von 22 Monaten wurde das Haus mit einem Festwochenende im Mai 2004 wieder seiner Bestimmung übergeben.

Auf der alten Diele des Hauses befinden sich wieder die Teile, die an die bäuerliche Lebensweise erinnern. Von dem Aussehen der Häuser und ihrer Struktur - durch Bild und Karten dargestellt - über die Gegenstände des Alltagslebens der Menschen und Tiere, kann der Besucher alles betrachten, was zur Vergangenheit gehört.


Das Flett mit seinem charakteristischen Steinmuster und der offenen Feuerstelle ist erhalten und noch heute nutzbar. Der Rähm und der Haken mit Topf über dem Feuer geben ebenso einen Eindruck bäuerlichen Lebens wieder, wie die Schlafbutze und die angrenzenden Stuben. Hier finden sich Möbel und Einrichtungsgegenstände, die bäuerlichen Wohlstand, aber auch die Einfachheit des früheren Lebens repräsentieren. Das Leben in einem Bauernhaus wird anhand dieser Ausstellungsstücke nachvollziehbar. Mit der notwendigen Weiterentwicklung der

Bauernhäuser im Zuge der Industrialisierung der Landwirtschaft, gewinnt dieses Haus seinen musealen Charakter. Er wird auch nicht dadurch zerstört, dass das Haus so gestaltet ist, dass hier gesellschaftliche, kulturelle und private Veranstaltungen stattfinden können.
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